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    <title>Laura in China</title>
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    <dc:publisher>laurainchina</dc:publisher>
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    <title>Laura in China</title>
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    <title>Beijing</title>
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    <description>Ich habe jetzt noch (genau!) zwei Stunden, ehe mein Zug von Beijing nach Shanghai losfaehrt und da wir eh nur noch auf die Abfahrt warten, nutzte ich die Gelegenheit um von Beijing zu berichten.&lt;br /&gt;
Ich werde NIE wieder im November nach Beijing fahren. Es ist so wahnsinnig kalt hier. Das Thermometer zeigt zwar um die null an, aber es weht ein eisig kalter Wind und nachts faellt die Temperatur auf -10 Grad. Das erlebe ich ja ab und zu auch im deutschen Winter, jedoch habe ich zuhause ordentliche Winterklamotten und ich verbringe nicht die Zeit fast ausschliesslich draussen...&lt;br /&gt;
Ansonsten ist neben mir ja auch Obama im Moment zu Besuch in Beijing und der Wetteraenderungsdienst hat fuer einen klaren, stahlend blauen Himmel und Sonnenschein gesorgt ;-)&lt;br /&gt;
Wenn ich vom staendigen Gebibber absehe, habe ich aber eine gute Zeit in Beijing gehabt. Ich habe mich mit David, den ich aus Shanghai kenne, hier getroffen und er hat zwei Bekannte mitgebracht, so dass wir hier zu viert sightseen.&lt;br /&gt;
Freitag sind wir am und im Vogelnest gewesen. Das Gelaende dort ist so riesig...und abends waren wir fuer 2 Euro (lol) lecker Hot Pot (Fondue) essen.&lt;br /&gt;
Samstag haben wir die klassischen Beijing-Sehenswuedigkeiten besucht, wie die verbotene Stadt und Himmelstempel &quot;abgewickelt&quot;. Die Orte waren zwar schon sehr schoen und eindrucksvoll, aber trotz Winter, Nebensaison und Kaelte sooo ueberlaufen...&lt;br /&gt;
Abends bin ich Chris, Chris und Felix und ein paar andere Kommilitonen, die hier an der Tsingua Universitaet studieren besucht. Mein Timing ist sehr schlecht, da sie Anfang dieser Woche Klausuren schreiben, aber fuer ein Abendessen, eine Wohnheimsbesichtigung und ein paar Stunden erzaehlen haben sie trotzdem Zeit gehabt. Die Zimmer waren schoener, als ich sie mir vorgestellt habe, sie sind dort als Auslaender sehr priviligiert gestellt (kein Vierbettzimmer wie bei die meisten chinesischen Studenten) und ihnen gefaellt es sehr gut!&lt;br /&gt;
Sonntag war unser Beijing Highlight: die chinesische Mauer! Wir sind um halb 6 aufgestanden (um uns dann erstmal zu verfahren...) und dann mit Bus und Privattaxi zur Mauer. Die Mauer verlaeuft durch ein Gebirge noerdlich von Beijing und zwar so zickzackfoermig mitten ueber die Berggipfel. Der Ort, den wir uns ausgesucht hatten war relativ abgelegen und es gab (zu dieser Jahreszeit) fast keine Touristen. Wir mussten uns die Mauer also praktisch nur mit den (vielen!) Souvenirverkaeufern (obwohl es ja kaum Touristen gab), die uns hin und wieder begegneten, teilen und sind stolze 10km bis zum naechsten Ort gewandert. Es ging rauf und runter, die Stufen (wenn sie denn da waren und nicht nur abschuessiger Weg) waren kniehoch, die Haelfte der Mauer war restauriert und die Haelfte zwar recht gut begehbar aber denoch etwas zerfallen. Die Landschaft drum herum waren braungraugruene karge Berge mit etwas Schnee und einfach atemberaubend. Diese imposante Mauer so lange und intensiv zu begehen war eins meiner besten China-Erlebnisse!&lt;br /&gt;
Danach waren wir ziemlich muede und haben abends nicht mehr viel gemacht.&lt;br /&gt;
Heute waren wir dann noch im Sommerpalast. Ist im Sommer sicher richtig schoen, im Winter aber etwas kalt. Dort ist eine riesige Parklandschaft mit Seen und alten chinesischen Pavillions und Tempeln. Besonders beeindruckend ist von dort aus der Blick auf die entfernte Skyline Beijings. &lt;br /&gt;
Und heute gab es auch endlich die beruehmte Peking Ente zum Abendessen, das sind Entenfleischstueke mit Sojasausse und etwas zwiebelaehnlichem in duennen Pfannkuchen, zusammen mit in Sojasausse gekochten Eisbergsalat^^&lt;br /&gt;
So, wir brechen jetzt auf nach Shanghai. Dort hole ich meinen Koffer ab und morgen abend gehts endlich wieder ins Warme nach DUBAI!!!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T11:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/pingyao/">
    <title>Pingyao</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/pingyao/</link>
    <description>Gestern war ich in Pingyao. Ich bin morgens mit dem Nachtzug angekommen und habe meinen grossen Rucksack bei einer Gepaeckaufbewahrungsstelle abgegeben. Danach musste ich erstmal ein Ticket fuer meine Weiterfahrt nach Beijing am selben Abend organisieren. Ich habe grosses Glueck gehabt, dass hinter mir in der Schlange ein aelterer Mann stand, der Englisch (und auch Franzoesisch) sprach und dem ich erklaeren konnte, was fuer ein Ticket ich haben will. Er hat es dann bei der chinesischen Verkaeuferin gekauft (zum Glueck war es noch nicht ausverkauft, Tickets kann man hier naemlich (meistens?) nur am Abfahrtsort kaufen). Ist schon sehr cool, dass ich hier auch ohne Chinesisch zu sprechen so einfach durch komme :-)&lt;br /&gt;
Pingyao selbst hat mir sehr gut gefallen. Die Altstadt ist etwa 2 qkm gross und besteht aus ein- und zweistoeckigen alten traditionell chinesischen Haeusern, die von einer Stadtmauer umgeben sind. Frueher war es wichtiger Banken- und Handelsort, ist dann aber relativ schnell in die Bedeutungslosigkeit abgeglitten, weshalb die alten praechtigen Hauser nicht modernisiert wurden und bis heute erhalten sind. Es lag 20 cm hoher Schnee als ich ankam und das halbe Dorf (!) war damit beschaeftigt die Eisplatten von der Hauptstrasse zu kratzen. Nur wenige Touristen waren da, die die alten Hauser besichtigt haben. In einigen waren Museen und ein paar Tempel eingerichtet. Die Museen haben hauptsaechlich alte Vasen, Moebel und Buecher ausgestellt und waren nicht so spannend, wie die Gebaeude, in denen sie sich befanden. Ich habe Marion aus Lausanne morgens kennen gelernt und mit ihr den Tag verbracht. Wir sind stundenlang durch die Altstadt gebummelt und haben uns zwischendurch mit Tee aufgewaermt. Dann sind wir ein Stueck ueber die Stadtmauer gelaufen und haben den Klassen einer ganzen Schule dabei zugesehen, wie sie nachmittags die Nebenstrassen von Eis befreien mussten (undenkbar in Deutschland...) &lt;br /&gt;
Es war nach der boesen Erfahrung in Xian endlich wieder ein schoener Tag, wenn auch kalt, denn hier wird trotz Minusgraden kaum geheisst. Abends bin ich dann puenktlich (wie immer in China) mit dem Zug weiter nach Beijing und Marion ist nach Xian aufgebrochen...</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-13T12:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/so-viel-pech-xian/">
    <title>So viel Pech: Xian...</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/so-viel-pech-xian/</link>
    <description>NNNEIIINN, schon wieder habe ich geschrieben und beim hochladen ist alles geloescht worden, arg...&lt;br /&gt;
Hier in Xian scheine ich echt kein Glueck zu haben. Das Wetter ist echt bescheiden, Schneeregen den ganzen Tag (und das so kurz nach den 30 Grad in Thailand...).&lt;br /&gt;
Gestern bin ich morgens, nachdem ich mir ein Zugticket gekauft hatte, in der beruechtigten Bahnhofsgegend (wusste ich da noch nicht) rumgelaufen. Auf einmal sehe ich, dass meine Tasche offen und mein Portemonnaie weg ist. Scheisse!! Ich hatte dort nicht nur 50 Euro in chin. RMB plus 20 Euro in Thai Baht drin, was hier in China viel Geld ist und worueber sich dieser verdammte Dieb sicher sehr gefreut hat, sonder auch meinen Personalausweis, meinen Studentenausweis (keine Rabatte mehr), das schone, nicht billige Lederportemonnaie selbst und am schlimmsten: meine Kreditkarte, mit der ich hier immer Geld abhebe...&lt;br /&gt;
Ich bin dann also zur Polizei und habe das angezeigt, die haben mich dann zu einer riesigen Behoerde in die Auslaenderabteilung (die Leute da haben kein Englisch gesprochen!)gebracht. Danach habe ich versucht mit meiner Bankkarte, die ich zum Glueck noch in meinem Rucksack hatte, Geld abzuheben, was dann am dritten Automaten ENDLICH geklappt hat. Sonst haette ich ein richtiges Problem gehabt und wahrscheinlich die Botschaft kontaktiert oder Geld fuer eine Fahrt nach Beijing zusammenkratzen muessen...&lt;br /&gt;
Das Portemonnaie selbst und die Sachen dadrin sind zwar ersatzbar, es ist aber trotzdem teuer, tut weh und hat mir die Tage hier vermiesst...wahnsinn, wie schnell das ging und dass ich das nicht gemerkt habe, mein Geld trage ich jetzt immer an meinem Koerper!&lt;br /&gt;
Ansonsten ist Xian eine typisch chinesische (aber schoene) Stadt. Es gibt ein paar grosse Pagoden, eine Stadtmauer und einen chinesisch-muslimischen Fressmarkt.&lt;br /&gt;
Heute bin ich zur Terrakottaarme, dem Highlight Xians gefahren. Dort sind auf einem recht grossen Gelaende im Zuge einer Grabanlage aus dem 3. Jhd. v.Chr. jede Menge menschengrosse Krieger aus Terrakotta ausgegraben worden und unter der Erde werden noch viel mehr vermutet. Ist auf jeden Fall beeindruckend und sehenswert.&lt;br /&gt;
So, ich werde jetzt gleich diese Ungluecksstadt verlassen und mit dem Nachtzug weiterfahren. Morgen werde ich den Tag in Pingyao, einer laut beschreibung idyllischen, urchinesischen Stadt verbringen und erst morgen Abend weiter nach Beijing fahren.</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T12:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/koh-tao-und-wieder-nach-china/">
    <title>Koh Tao und wieder nach China</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/koh-tao-und-wieder-nach-china/</link>
    <description>Gestern habe ich hier schonmal recht viel geschrieben und als ich es hochladen wollte, war alles geloescht :-( war kein guter Tag gestern, aber erstmal zum Rest der Thailandrundreise:&lt;br /&gt;
Also, sooo schlimm wars nun auch wieder nicht, aber ich wuede es trotzdem nicht nochmal machen...&lt;br /&gt;
Donnerstags mittags sind wir weiter nach Koh Tao gefahren. Die zweistuendige Ueberfahrt war der reinste Wahnsinn! Es gab richtig hohe Wellen und der Catermaran hat so sehr geschaukelt, dass wirklich allen Passagieren schlecht geworden ist und die meisten sich uebergeben haben. Ich war leider eine der ersten, der es so ergangen ist; mir ist noch nie soooo schlecht gewesen! Ich habe mich dann, statt mir das Massengekotze anzuschauen, in eine Ecke verkrochen und ausgeharrt...&lt;br /&gt;
Als wir dann ENDLICH auf Koh Tao angekommen waren, haben wir eine wunderschoene Paradiesinsel vorgefunden. Die Insel ist fuer ihre Tachreviere bekannt und daher sehr touristisch, was ich aber nicht weiter schlimm fand...das Wetter dort war traumhaft und ich bin direkt ins Meer gesprungen :-)&lt;br /&gt;
Fuer den naechsten Tag waere eigentlich eine Schnorchelbootsfahrt rund um die Insel geplant gewesen, die aufgrund der hohen Wellen aber abgesagt wurde, was mir mehr als recht war...&lt;br /&gt;
Den ersten Abend musste ich alleine losziehen, weil meine &quot;Freunde&quot; von der organisierten Rundreise allesammt von der Ueberfahrt und vom vorherigen Abend muede waren und schon um 10 schlafen gegangen sind. War aber nicht schlimm, denn ich habe im Nu ein paar Kanadier kennengelernt. Wir haben in einer Bar am Strand gesessen und bei Live-Musik den Feuerspielen der Einheimischen zugesehen. Mit den Kanadiern bin ich dann auch am naechsten Tag ueber die Insel zu ein paar menschenleeren Traumstraenden mit weissem Sand, Palmen und den typischen runden Felsen (wie in &quot;The Beach&quot;) :-) gefahren.&lt;br /&gt;
Nachdem ich mir samstags vormittags eine Oelmassage gegoennt hatte, gings mittags dann auch schon wieder weiter in Richtung Bangkok. Wir mussten dank der Wahnsinns-GAP-Organisation erstmal 3h auf die Faehre warten (ueberraschenderweise ist mir diesmal dank genuegend Reisetabletten nicht schlecht geworden). Dann hatte sich auch noch unser Anschlusszug verspaetet und wir sind schliesslich mit 8(!) h Verspaetung Sonntags nachmittags in Bangkok angekommen. Fuer den beruehmten Weekendmarket und zum Duschen hatte ich dann keine Zeit mehr, aber ich habe es immerhin noch geschafft eine Stunde in meiner Lieblingseinkaufsstrasse (echt schoene Sachen zu super guenstigen Preisen) zu bummeln, bis es dann zum Flughafen ging.&lt;br /&gt;
Sonntags nachts bin ich dann wieder in China angekommen, genauer in Shenzhen, einer 12 Mio. Einwohnermetropole an der Grenze zu Hong Kong. Dort habe ich uebernachtet und bin am naechsten Morgen frueh nach Guangzhou (ehemals Kanton) gefahren (dort war ich auch schon auf meiner Reise nach Hong Kong). Ich hatte noch etwas Zeit mir die Stadt anzusehen. Es gab ein ganzes Stadtviertel in dem chinesische Apothekenartikel (?) verkauft werden, also getrocknete Seepferdchen, Wurzeln, Haeute, Fasern....bis auf die Seepferdchen wusste ich bei keiner Sache, was es ist...Ausserdem gabs einen kleinen Park mit ganz vielen Leuten, die zusammen gesungen haben und eine Flussuferpromenade. Insgesamt aber nicht sooo spannend.&lt;br /&gt;
Nachmittags ging dann mein Flug nach Xian. Bin bis dahin sehr beeindruckt gewesen, dass es alle Airportshuttlebusse und Zuege so gegeben hat, wie ich es mir rausgesucht habe und alles reibungslos geklappt hat, auch ohne GAP-Adventures ;-)</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-11T11:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/bloede-organisierte-reise/">
    <title>Bloede organisierte Reise</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/bloede-organisierte-reise/</link>
    <description>Eins ist mir in den letzten Tagen klar geworden: ich werde NIEMALS wieder organisiert verreisen!!&lt;br /&gt;
Von der Tour bin ich sehr enttaeuscht. Sie war vor allem fuer asiatische Verhaeltnisse teuer und dafuer kriegen wir ziemlich schaebbige Unterkuenfte mit Ameisenstrassen quer durchs Bad (und das nicht nur im Regenwald, sondern auch in Bangkok), nicht vorhandenen Duschen, so dass das Bad danach total nass ist, und das ganze ist dann auch noch echt weit draussen und abgelegen...der Transport von Ort zu Ort ist auch nicht der Hit. Gestern sind wir auf einem Pick Up, auf den hinten zwei Baenke geschweisst (sicher selbst konstruiert...)waren, ueber 2 h ueber die Autobahn gefahren. Hab mich total unsicher gefuehlt, es war kalt, da es geregnet hat, und mein ganzes Gepaeck inkl. Reisefuehrer ist nass geworden. Hab mich beim Reiseleiter (der hier nur das noetigste macht) darueber beschwert, aber der Typ hat nichts dazu gesagt. In der Reisebeschreibung stand auch, dass fuer die Reise einfache Unterkuenfte gebucht sind und ich komme ganz gut damit klar, aber bei dem Preis haette ich schon wesentlich mehr erwartet...&lt;br /&gt;
Die Leute hier sind im Prinzip ganz nett, es sind fast nur Englaenderinnen in meinem Alter, zwei Englaender und eine Schweizerin, mit der ich mich ganz gut verstehe und das Zimmer teile. Die Englaender sprechen natuerlich untereinander recht schnell, was schwer zu verstehen ist, und die meisten waren vorher schon eine Woche unterwegs und kenne sich bereits ganz gut und verreisen teilweise ueber Monate mit GAP-Adventures durch die Welt. Wir muessen andauernd Gruppenfotos fuer jeden machen, was auf Dauer echt nervt...naja, ist halt echt nicht mein Ding hier... ich habe schon soooo viele Leute hier getroffen, die alleine auf eigene Faust reisen, die sehr sympathisch waren und denen ich mich haette anschliessen koennen :-(&lt;br /&gt;
Nun zu den High Lights der letzten Tage: in Bangkok waren wir shoppen(sehr coole sachen und billig!) und buddhistische Tempel Sight Seen, was sich sehr gelohnt hat. Danach waren wir im Regenwald, dort sind wir einen Fluss mit Reifen runter (sehr cool!) und am naechtsten Tag war hauptsaechlich ich im angrenzenden Nationalpark wandern (die anderen wollten nicht, da sie letzte Woche bereits waren und es angefangen hat zu regnen...) Gestern sind wir dann rueber nach Koh Samui gefahren. Leider gab es ein Unwetter, es hat den ganzen Morgen geregnet und nachmittags wars immer noch windig und der Strand war unter der aufgewuehlten See verschwunden. Ich bin nur kurz im Wasser gewesen. Abends sind wir hier feiern gegangen. Wir haben uns eine Ladyboyshow angesehen!! War mit Tanz und Playback, sehr gut gemacht! Danach waren einige bereits sooo nervig &quot;schein-&quot;betrunken, dass ich mich abgesetzt habe und total schnell ein paar Leute aus Deutschland und Italien kennengelernt habe...ich versuche hiert doch das beste aus der Zeit zu machen ;-)&lt;br /&gt;
So, meine Internetzeit ist jetzt zuende und ich werde nochmal ins Meer springen ;-)&lt;br /&gt;
Gaaaanz viele Gruesse!!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T01:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/bangkok/">
    <title>Bangkok</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/bangkok/</link>
    <description>Vorgestern abend bin ich in Bangkok angekommen. Der Flug mit Air Asia fuer 35 Euro lief wider meinen Erwartungen reibungslos ab. &lt;br /&gt;
Abends bin ich dann noch etwas durch die Gegend gelaufen. &lt;br /&gt;
Bangkok sieht nicht soooo viel anders wie Shanghai aus. Ich habe mich hier schon mit einigen anderen Bagpackern unterhalten. Die meisten sind gerade angekommen und beklagen sich ueber das Verkehrschaos, die schlechte Luft, der Gestank auf den Strassen und den schlechten Service selbst in gehobeneren Restaurants (Gerichte werden zu verschiedenen Zeiten gebracht und getrennte Rechnungen sind eine echte Herrausforderung fuer die Kellner) Mir ist das gar nicht mehr aufgefallen...&lt;br /&gt;
Die Bausubstanz ist etwas aelter und niedriger, es gibt statt Chinesen Thai und hier sind soooo viele Touristen aus allen moeglichen Laendern. Es ist mit ueber 30 Grad sehr waermer hier und das Preisniveau ist in Bangkok noch niedriger als in China :-) &lt;br /&gt;
Ich hatte ja fuer abends nicht wirklich etwas geplant, also habe ich spontan die Thaimassage ausprobiert. Fuer 4 Euro hat die Masseurin dort eine Stunde lang alle moeglichen Muskeln durchgeknetet und gedehnt. Teilweise hat es etwas weh getan und gezogen, dafuer habe ich mich danach aber richtig gut gefuehlt.&lt;br /&gt;
Nach der Massage bin ich weitergelaufen und im Rotlichtbezirk ausgekommen. In Bangkok sind fast 20% aller Frauen Prostituierte und versorgen die westlichen Touristen, die einheimische Bevoelkerung und vor allem die Bewohner der benachbarten muslimischen Nachbarlaender. Entsprechend gross war dort das Angebot.  Hier in Bangkok sieht man nicht nur viele alte Westler haendchenhaltend mit einem jungen verstoerten Thaimaedchen, sondern im Gegensatz zu China auch viele mit einem Thaijungen...armselig, diese Thai tun mir Leid...&lt;br /&gt;
Gestern habe ich direkt meinen ersten Ausflug hier in Thailand gemacht. Ich bin mit dem Zug ins 80 km entfernte Ayutthaya gefahren. Das Zugticket hat mich dritter Klasse gerade mal 35 Cent pro Fahrt gekostet. Die Wagen waren fuer den Preis OK. Auf der Hinfahrt hat der Zug dann aber einfach mal eine ganze Stunde in einem Bahnhof gehalten. Als ich gefragt habe, warum es nicht weiter geht, hiess es, dass das der Arme-Leute-Zug ist, in dem man mit sowas rechnen muss...&lt;br /&gt;
Als ich dann nach ueber 3 h endlich angekommen bin, habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen und bin durch den Ort geradelt. Es war nett mal einen thailaendischen, nicht von Touristen ueberlaufenen Ort zu sehen und ueberall verstraeut gab es Ruinen der alten Koenigsstadt...&lt;br /&gt;
So, ich werde jetzt noch etwas durch Bangkok touren! Ich vermisse euch!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-31T03:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/las-vegas/">
    <title>Las Vegas</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/las-vegas/</link>
    <description>Bei Tag ist Macau ja nicht so spannen, aber bei Nacht: wooooow&lt;br /&gt;
Die Kasinos hier, und das sind jede Menge, sind alle in den schrillsten Farben beleuchtet. Wahnsinn!&lt;br /&gt;
Das Venetian gestern war auch einfach nur krass. Ich bin noch nie in einem Kasino gewesen und gehe dann direkt in das groesste der Welt. Da war eine riiiieeesige Halle voller Kartentische und Spielautomaten. Ich bin eine Weile dadurch gelaufen, habe direkt die Orientierung verloren und mich verlaufen. An viele Tischen sassen ueberwiegend Chinesen und haben gezockt. Und vor manchen Automaten auch. Nicht wenige hingen total armselig davor und waren gerade zu besessen von dem Spiel...war sehr interessant die teilweise echt schrillen, dekadenten und leider auch armseligen Leute dort zu beobachten! Es gab viele chinesische Paerchen und Paerchengruppen allen Alters und Maennergruppen aller Nationalitaeten.&lt;br /&gt;
Dann bin ich weiter und ueber eine gewundene Rolltreppe eine Etage hoeher gefahren. Dort war eine Luxusshoppingmall der gleichen Groesse mit dem Thema Venedig. Die Fassaden der Geschaefte waren detaillverliebt venedigmaessig gestaltet, es gab einen wie echt wirkenden, ausgeleuchteten Himmel, einen Marcusplatz und als Highlight quer durch die Shoppingmall einen mit Wasser gefuellten Kanal, auf dem sogar Gondeln mit Passagieren fuhren....&lt;br /&gt;
Als ich dann nach 2,5h 20 HK$ (1,70 Euro) verspielt und endlich den Ausgang wieder gefunden hatte, habe ich mit den kostenlosen Shuttlebussen Kasinohopping gemacht und mir noch ein paar andere Kasinos angesehen. Die waren zwar nicht so gross, wie das Venetian, aber boten ein aehnliches Bild. Hier gibt es auch noch ein paar Bauprojekte mit noch groesseren Hotels und Kasinos. Ich glaube in wenigen Jahren wird Macau Las Vegas ueberfleugeln...</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T02:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/hong-kong-ii-und-macau/">
    <title>Hong Kong II und Macau</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/hong-kong-ii-und-macau/</link>
    <description>Erstmal kann ich berichten, dass ich sehr gut auf mich aufpasse und hier alles glatt laeuft. Ist zwar auf Dauer etwas langweilig alleine unterwegs zu sein, aber da ich die Tage hier gut gefuellt habe, geht es. Mittlerweile habe ich einen sehr angenehmen Tagesrythmus: morgens sightseen, nachmittags Strand und abends bummeln, shoppen und die Vorzuege der Grossstadt geniessen.&lt;br /&gt;
Gestern morgen war ich auf Victoria Peak. Das ist ein Berg am Rande von Hong Kong von dem man (wenn es nicht so nebelig gewesen waere) eine wahnsinnige Aussicht ueber die Stadt hat. Eine alte Standseilbahn ist dort gradewegs eine beeindruckend steile Strecke hoch gefahren. Oben angekommen habe ich bei Bubba Gump Shrimps einen Cocktail getrunken (zum essen war es mir noch zu frueh). Das ist ein Themenrestaurant mit Aussicht zum Film Forrest Gump, sehr cool gemacht! &lt;br /&gt;
Nachmittags bin ich mit der Faehre nach Lamma gefahren, eine kleine Insel vor Hong Kong. Da es dort ein Kraftwerk mit grossen Schornsteinen gibt, ist diese Insel bei Touristen nicht so beliebt. Denkt man sich dieses aber weg (war nicht so schwer) dann ist es dort total schoen, dorflich, gruen und idylisch gewesen, halt nicht so ueberlaufen. Idealerweise ist das Wetter hier mit 27 Grad immer noch angenehm warm :-)&lt;br /&gt;
Heute morgen bin ich dann mit der Faehre rueber nach Macau (chinesisch: Macao) gefahren. Mittags habe ich mir hier die Hauptattraktion, den historischen, portugisischen Stadtkern angesehen. War, wenn man schon mal in Suedeuropa war, nicht so der Hammer und ausserdem (trotz Wochentag) sehr von Chinesen ueberlaufen. Nachmittags gings dann wieder zum Strand, den ich fast fuer mich alleine hatte :-)&lt;br /&gt;
Gleich werde ich mich hier mal in einem von den riesigen Casinos umsehen, die es hier gibt. Es sieht fast so aus wie in Las Vegas, die Casinos sind sogar gleich gebaut! Zum Beispiel gibt es das Venetian, vor dem die Altstadt von Venedig nachgebildet ist und sogar richtige Gondeln rumfahren. Ist das groesste Casino der Welt. Gleich eine Ecke weiter von meinem Hostel gibt es einen Platz (der Busbahnhof), der ausschliesslich von Casinotuermen und Prachtbauten umgeben ist. Einen Strassenzug weiter sind ausschliesslich Schmuckgeschaefte, die recht gut mit chinesischer Kundschaft gefuellt sind...</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T10:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/hong-kong/">
    <title>Hong Kong</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/hong-kong/</link>
    <description>Die letzen Tage in Shanghai waren, wie ich es schon angekuendigt hatte, sehr gefuellt. Nach den ganzen Wochen kenne ich dort jetzt einige Leute, mit denen ich recht viel unterwegs gewesen bin. Dazu kamen noch Reisevorbereitungen und mein Besuch. Chris &amp; Chris sind von donnerstags bis samstags abends da gewesen, haben sich Shanghai angesehen und sind &quot;steil gegangen&quot;. Wenn ich nicht arbeiten musste, bin ich mit gegangen. Ich habe sehr viel Spass mit den beiden gehabt und es war interessant zu hoeren, welche Erfahrungen sie in China und vor allem an der Uni in Beijing bis jetzt gemacht haben. Sie scheinen dort sehr viel zu tun zu haben...&lt;br /&gt;
Sonntags frueh bin ich dann nach Guangzhou (ehemals Kanton) geflogen, dort mit dem Bus in die Stadt und weiter mit dem Zug nach Hong Kong. Am Bahnhof in Guangzhou wollte mir ein Chinese ein wahrscheinlich nicht ganz legal erworbenes IPhone aufdringlichst verkaufen. Ich hab mal aus Interesse gefragt, was er dafuer haben will. Er hat dann bei 100 Euro angefangen und war ganz schnell bei 30, als ich meinte, dass ich es nicht wollte. Das ganze hat sowas von gestunken und ich bin den Typen erst losgeworden, als ich meinte, dass ich die Polizei rufen wuerde...&lt;br /&gt;
Die Zugfahrt nach Guangzhou war gut. Zum einen war es guenstiger so nach Hong Kong zu reisen und ich habe ausserdem noch etwas von der suedchinesischen (sub-)tropischen Landschaft gesehen. Die Einreise nach Hong Kong war, obwohl es zur VR China gehoert, eine hochoffizielle Ausreise mit Passstempel etc. Auch die Grenze ist wie eine unueberwindbare Staatsgrenze bewacht.&lt;br /&gt;
Hong Kong als Stadt ist sehr interessant und kann sich im punkto Coolness durchaus mit Shanghai messen. &lt;br /&gt;
In Hong Kong gibt es auch wahnsinnig viele Hochhaeuser und Wolkenkratzer. Im Gegensatz zu Shanghai sind diese noch hoeher, enger gebaut und teilweise von nur engen zweispuriegen Strassen umgeben. Ausserdem hoeren sie irgendwann auf und dann kommt keine Vorstadt, wie man es erwarten wuerde, sondern Wald und Huegel!&lt;br /&gt;
Hier gibt es auch nicht so viele Menschen wie in Shanghai. Ich bin in der Metro schon negativ aufgefallen, weil ich mit mittlerweile angewoehnt habe in den Zug reinzudraengeln, bevor die Leute ausgestiegen sind, und auf den freien Sitzplatz zu sprinten. Das ist hier gar nicht noetig, also werde ich es mir wieder abgewoehnen...&lt;br /&gt;
Alles ist hier internationaler und weniger chinesisch. Zwar gibt es ueberwiegend Chinesen, die weniger schlitzaeugrig sind als in Shanghai, aber es gibt auch Gruppen von Indern, Afrikanern, Arabern und jede Menge Laowais.&lt;br /&gt;
Gestern nachmittag/abend bin ich dann mal zur Stadtmitte gefahren. Dort gibt es eine Meeresenge, auf der einen Seite liegt Kowloon (Festland) und auf der anderen Seite Honk Kong Island und ueberall sind beleuchtete Wolkenkratzer und eine Promenade...man kann mit der Faehre rueber nach Hong Kong Island fahren. Dort habe ich den Escalator Walk gemacht: ca. 1,5 km mit Rolltreppen auf den Berg in der Mitte der Insel hochgefahren und dann zu Fuss wieder runter. Es gab dort ein trendiges Barviertel, Maerkte und jede Menge Hochhaeuser.&lt;br /&gt;
Heute bin ich dann nach so viel Grossstadt ins Gruene, naemlich nach Lantau, gefahren. Man ist innerhalb von einer halben Stunde von Hong Kong Mitte aus im Gruenen!&lt;br /&gt;
Auf Lantau steht der groesste im Freihen stehende Buddha der Welt und es gibt ein grosses buddhistisches Kloster. Danach bin ich in einem Dorf mit mehreren Tempeln und Haeusern auf Pfaehlen gewesen. Ich habe eine kurze Bootsfahrt dort gemacht und Delphine gesehen!!&lt;br /&gt;
Alle Orte waren ziemlich ueberlaufen. &lt;br /&gt;
Den Nachmittag habe ich am Strand verbracht, bis ich dann mit der Faehre zurueck nach Hong Kong gefahren bin.&lt;br /&gt;
Ueber meine Unterkunft habe ich nch nichts geschrieben:&lt;br /&gt;
Also, ich wohne sehr zentral in Monkok, dem Shopping und Markt District und vor allem abends erleuchten die Reklamatafeln hier alles taghell und es ist die Hoelle los. Reizueberflutung pur^^&lt;br /&gt;
Ich wohne in einem Einzelzimmer im Hostel und typisch fuer Hong Kong ist dieser Raum fensterlos und keine 4 qm gross. Das Badezimmer ist entsprechend eine 1qm Nasszelle. Zum Glueck verbringe ich ja nicht so viel Zeit hier...&lt;br /&gt;
So, ich werde jetzt mal den Computer freigeben muessen. Ich hoffe , ich habe nicht zu viele Schreibfehler gemacht...</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-26T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/die-letzten-tage-in-shanghai/">
    <title>Die letzten Tage in Shanghai</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/die-letzten-tage-in-shanghai/</link>
    <description>Dieses Wochenende war leider mein letztes ganzes in Shanghai :-(&lt;br /&gt;
Freitag abend bin ich wiedermal lange feiern gewesen. Diesmal waren wir im Club Mao, wo es mir sehr gut gefallen hat, weil es dort kaum Chinesen gab ;-). Nicht, dass ich Chinesen nicht moegen wuerde (sonst waer ich ja nicht hier). Aber sie sind ja generell sehr gemuetlich und bewegen sich in ihrer Freizeit nicht gerne. Also sitzen die meisten in den Clubs hier total bonzig und dekadent in den massenweise vorhandenen Sofasitzecken und mampfen nett hergerichtete Haeppchen anstatt zu tanzen oder zu stehen. Entsprechend ist die Stimmung dort nicht sooo der Hit...&lt;br /&gt;
Samstag Nachmittag habe ich mich dann wieder mit meiner chinesischen Kollegin Penny getroffen. Sie ist ganz beeindruckt von der Energie, die Laowais wie ich haben, dass sie erstmal bis 4 Uhr feiern und dann sogar am naechsten Tag noch einigermassen fit etwas unternehmen koennen. Den meisten Chinesen, die ich und die anderen Expats so kennen, ist sowas viiieeel zu anstrengend... Penny wollte sich jedenfalls mit mir die &quot;Kathedrale&quot; ansehen, die ich hier schonmal erwaehnt habe. Ich hatte ihr erzaehlt, dass ich dort war und sie als echte christliche Shanghainesin war ganz ueberrascht, dass man dort einfach so reingehen darf. Also haben wir uns die Kirche angeschaut und sind dann weiter zum Shanghai Urban History and Development Museum. Es war sehr interessant zu sehen, dass die Stadt vor 20 Jahren noch ganz anders aussah. Damals gab es 4 Gebaeude, die hoeher als 100 Meter waren und heute gibt es ueber 4000...es gab ein aus riesiges Modell mit unglaublich vielen (schaetzungsweise 4000) Miniaturhochhaesern, das die wahnsinnigen Ausmasse der Shanghaier Innenstadt darstellt. Ausserdem wurden ganz viele Filme und Modelle der Expo Weltausstellung, die ab naechsten Mai in Shanghai stattfindet gezeigt. Dafuer ist einfach mal in bester Innenstadtlage am Huangpu-River ein riesiges Gelaende zur Verfuegung gestellt worden. Ich hatte schon etwas Angst mit Penny in dieses Museum zu gehen, weil so mancher Shanghainese beim Betrachten der Stadtplanung festgestellt hat, dass sein Wohnhaus in kuerze nicht mehr stehen wird. Zum Glueck ist es gut gegangen, denn Pennys Dorf liegt (noch) zu weit ausserhalb. Danach sind wir dann (original shanghainesisch) um halb 6 zu Abend essen gegangen. Es war ein sehr interessanter Nachmittag. Ich habe raus bekommen, dass sie doch einen Freund hat! Sie findet, dass er nicht so gut aussieht, dafuer aber sehr nett ist (und einigermassen wohlsituiert anscheinend ;-) ist hier um einiges wichtiger) Sie hat ihm bei einem vom Unternehmen organisierten Single-Treff kennen gelernt. Die beiden treffen sich oft am Wochenende nachmittags zum Picknicken, Filme gucken und Essen gehen. Im November fahren sie (auf seine Kosten) zusammen mit ihrer Mutter nach Beijing, Pennys erste Reise... &lt;br /&gt;
Sonntags habe ich mich mit meiner chinesischen Kollegin Ally und ihrer Freundin zum Karaoke singen (KTV) getroffen. Das war ein Erlebnis! Wir waren um 1 Uhr mittags an einer Metrostation verabredet (&quot;weil es um die Zeit billiger ist&quot;^^). Sind dann in ein Hochhaus gegangen, in dem es auf einer ganzen Etage nur KTV-Kabinen gab. Diese sind ca. 12 m² grosse Raeume, schwarz gestrichen und mit Ledercouch, Diskobeleuchtung, grossem Flachbildfernseher und einem Touchscreencomputer, auf dem man Lieder aussuchen kann, ausgestattet. Jede Kabine hatte zum Flur hin ein Guckloch und eine dreistellige Nummer, die man sich, wenn man zur Toilette geht, gut merken muss, da man sich sonst leicht im KTV-Kabinenlabyrinth verlaeuft. Die Auswahl an englischen Songs war gut, deutsche gab es leider nicht. Der Musikgeschmack der Chinesinnen hat mich nicht wirklich ueberzeugt. Die beiden haben sich fast nur kitschige Balladen und Schnulzen ausgesucht, wobei das Mikrofon ihre Stimmen unterstuetzt und das ganze sich dann so richtig &quot;schoen&quot; angehoert hat ;-) Es war aber trotzdem ein netter Nachmittag. &lt;br /&gt;
Abends sind wir dann zum Abschied meiner Mitbewohnerin Alicia etwas trinken gewesen.&lt;br /&gt;
Jetzt hat meine letzte Woche in Shanghai angefangen. Diese ist, weil es ja so viel gibt, was ich noch machen will, und vor meiner Reise auch noch einiges erledigen muss, schon so verplant, wie sonst mindestens zwei Wochen.&lt;br /&gt;
Gestern bin ich nach der Arbeit im oeffentlichen Schwimmbad schwimmen und danach mit ein paar anderen Praktikanten essen gewesen. Die meisten Chinesen haben nie schwimmen gelernt und mit 4,50 Euro Eintritt ist das wohl auch eher ein Luxussport. Das Schwimmbad war aber trotzdem sehr voll, ueberraschend (=normal) sauber, es herrschte Badekappenpflicht und der Verlauf der Schwimmbahn war genau festgelegt.&lt;br /&gt;
Naechsten Donnerstag bekomme ich dann noch Besuch (habe ja schliesslich wieder ein freies Gaestezimmer). Mein Kommilitone Chris (Tutor), der im Moment in Beijing studiert, kommt mit einem Kumpel fuer 3 Tage vorbei.&lt;br /&gt;
Freitag ist dann mein letzter Arbeitstag und danach gehe ich mit meinen Kollegen zum Abschied (auf Firmenkosten) essen. Ich habe Penny mal entscheiden lassen, wo ich hin will: Shanghainesisch natuerlich! Es wird sicher sehr traurig mich von ihnen verabschieden zu muessen, denn sie sind alle so nett, offen und suess und haben mich so gut aufgenommen...&lt;br /&gt;
Ich weiss nicht genau, wann ich es das naechste mal schaffe hier etwas zu schreiben. Am Sonntag Morgen geht ja meine Rucksacktour los und ich hoffe mal, dass es dort Internetzugaenge geben wird, so dass ich euch auf dem laufenden halten kann!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-20T07:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/konsulatsfeier-und-meine-reiseroute/">
    <title>Konsulatsfeier und meine Reiseroute</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/konsulatsfeier-und-meine-reiseroute/</link>
    <description>Dienstag Abend war ich ja im deutschen Konsulat auf der nachtraeglichen Feier zum Tag der deutschen Einheit. Es waren etwa 2000 grosse, kraeftige, zurecht gemachte Deutsche mit bunten Haarfarben (ein ungewohntes Bild) da. Die Feier hat auf einer grossen Wiese (hat mich ueberrascht, dass es sowas im zugebauten Shanghai noch gibt) neben dem Radissonhotel stattgefunden. Der Abend wurde von namhaften Konzernen gesponsert und das Buffet war spitze. Es gab Kassler, Sauerkraut, Brezel, Rahmgeschnetzeltes, Bratwuerste, Kartoffelbrei, Schinkenwurst, Hirtensalat, Apfelstrudel und richtiges Besteck!! Das ganze hat (nicht wie in anderen westlichen Restaurants) richtig gut geschmeckt und ich habe lange nicht mehr so saettigend gegessen. Ausserdem gabs Hofbraeuhausbier, guten deutschen Wein und einen riesigen Kuchen in Nationalfarben, der typisch chinesisch in gold, rot, schwarz aufgebaut war...Gestern hat Patricia ihren letzten Abend hier in Shanghai gehabt. Wir sind mit mehreren Leuten thailaendisch essen gegangen. Wird bestimmt langweilig ohne sie...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie schon erwaehnt bin ich ja auch nicht mehr lange in Shanghai, denn in gut einer Woche geht endlich meine grosse Rucksacktour los! Ich habe gerade etwas Zeit, also werde ich mal meine Route vorstellen, damit ihr bestens informiert seid, wo ich mich dann gerade aufhalte:&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den 25. Oktober geht es frueh morgens mit Flugzeug und Zug ueber Guangzhou nach Hong Kong. Dort bin ich dann drei Naechte. Was ich in Hong Kong so mache, muss ich mir noch ueberlegen. Dann uebernachte ich einmal im benachbarten Macao. Bin sehr gespannt auf die Mischung aus Portugal, Las Vegas und China in dieser kleinen Enklave. &lt;br /&gt;
Donnerstags nachmittags geht dann mein dreistuendiger 35-Euro-Flug nach Bangkok (Thailand). Dort bin ich erstmal zwei Tage, von denen ich gerne an einem ins 70-km entfernte Ayutthaya fahren und mir dort die Ruinen des alten Koenigreichs anschauen will, von denen ich sehr schoene Fotos gesehen habe. &lt;br /&gt;
Dann faengt samstags Abend meine organisierte Suedthailandrundreise an. Ich musste diese buchen, damit sich meine Mama nicht so grosse Sorgen macht, wenn ich alleine durch Thailand reise ;-) Mittlerweile finde ich es aber auch angenehm, mich mal nicht um alles selber zu kuemmern und ewig suchen zu muessen. Ich habe mir einen kanadischen Reiseveranstalter ausgesucht, der einen recht jungen Eindruck macht und ich bin schon sooo gespannt auf die Leute...sonntags werden wir uns dann wieder Bankok anschauen und abends mit dem Nachtzug zum Khao Sok National Park fahren. Dort ist ein uralter Regenwald! Mittwochs fahren wir dann nach Ko Samui, dem Mallorca Asiens und donnerstags auf die kleine, paradisische Insel Ko Tao, die fuer ihre Tauchreviere bekannt ist. Samstags abends (8. November) gehts dann wieder mit dem Nachtzug zurueck nach Bangkok und sonntags abends fliege ich zurueck nach China, genauer in die 12-Millionen-Einwohner-Metropole Shenzhen. &lt;br /&gt;
Einen Tag spaeter fliege ich weiter nach Xian, das an der alten Seidenstrasse liegt. Es ist fuer seinen alten Stadtkern und die tausende lebensgrosse Krieger umfassende Terrakotta-Armee bekannt.&lt;br /&gt;
Mittwochs abends fahre ich dann mit dem Nachtzug nach Beijing (Peking). Dort gibt es jede Menge Sehenswuerdigkeiten, wie die verbotene Stadt und die chinesische Mauer. Einige Kommilitonen aus Aachen verbringen in Beijing ein Auslandsjahr und ausserdem ueberlegen im Moment gleich drei Bekannte aus Shanghai, denen ich von meiner Reise erzaehlt habe, ob sie sich anschliessen wollen (evt. auch schon in Xian).  &lt;br /&gt;
Montags abends, am 16. November, geht&apos;s dann zurueck nach Shanghai. Natuerlich setze ich wieder auf den Nachtzug...dort werde ich dann meinen grossen Koffer mit dem vielen Kram, den ich mir hier gekauft habe, bei einer Kollegin abholen und spaet abends in Richtung Heimat aufbrechen. &lt;br /&gt;
Da der guenstigste Chinaflug ueber Dubai ging, habe ich es mir nicht nehmen lassen fuer diese Metropole noch ein paar Tage einzuplanen. Dort werde ich sicher wieder ausgiebig sightseen und am Stand relaxen, bis es dann samstags (21. november) endgueltig nach Hause ins kalte Deutschland geht...&lt;br /&gt;
Weil es nicht so mein Ding ist alleine in fremde Staedte zu fahren, ueber die ich nichts weiss, nichtmal eine Unterkunft habe und total aufgeschmissen waere, wenn etwas schief liefe, und damit sich keiner Sorgen machen braucht, habe ich mich in den letzten Wochen ueber die verschiedenen Orte informiert und mir Unterkuenfte und Reiseverbindungen rausgesucht. War bei so vielen Staedten ganz schoen viel Arbeit...&lt;br /&gt;
Ich kann es kaum erwarten, bis es los geht. Fuer ein paar Insidertipps, was ich an den verschiedenen Orten so machen koennte, waere ich uebrigens sehr dankbar! &lt;br /&gt;
Vermisse euch!!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-15T04:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/zhouzhouang-und-transrapid-fahren/">
    <title>Zhouzhouang und Transrapid fahren...</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/zhouzhouang-und-transrapid-fahren/</link>
    <description>Und schon wieder ist eine Woche rum, maaaan, geht das schnell...&lt;br /&gt;
Seit letzter Woche ist es etwas kuehler geworden, so schaetzungsweise 21 Grad tagsueber und 15 Grad nachts. Bei solch frischen Temperaturen habe ich mir natuerlich eine Erkaeltung eingefangen. Diese war aber nicht so schlimm, dass sie mich davon abgehalten haette etwas zu unternehmen (ausser abends...). &lt;br /&gt;
Am Samstag bin ich erstmal mit Patricia zum Stoffmarkt gefahren und habe die Klamotten anprobiert, die ich mir dort habe schneidern lassen. Letzte Woche waren wir schon einmal dort und haben richtig gut gehandelt, so dass ich fuer einen Hosenanzug mit Hose und Rock und 2 Blusen schlappe 66 Euro bezahle. Bis auf die Blusen sind die Sachen echt gut geworden. Ausserdem bin ich jetzt auch stolze Besitzerin einer massgeschneiderten Kaschmirjacke!&lt;br /&gt;
Danach haben wir das Must-Have-Done jedes deutschen Ingenieurs in Shanghai gemacht: eine Fahrt mit dem Transrapid, hier Maglev genannt! Der Transrapid faehrt ueber 30 km vom Stadtzentrum zum internationalen Flughafen Pudong. Die Anfangsstation liegt jedoch nicht sehr zentral und ein Returnticket ist mit 8 Euro im Vergleich zu den Shuttlebussen relativ teuer, weswegen der Transrapid unausgelastet ist und wir auf der Rueckfahrt ein ganzes Abteil fuer uns hatten. Im Prinzip ist Transrapidfahren wie Zugfahren, nur, dass man vor allem bei Fahrtbeginn leichte Schwingungen in vertikaler Richtung wahrnehmen kann. Die ersten 3-4 Minuten beschleunigt der Maglev bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h! Bei dieser Geschwindigkeit wackelt das Abteil ganz schoen und man sieht die Umgebung unglaublich schnell vorbeisausen. Das Tempo wird eine Minute lang gehalten und dann bremst der Transrapid schon wieder langsam ab. 200km/h wirken dann total lahm. Nach weniger als 10 Minuten ist man dann schon am FLughafen angekommen. &lt;br /&gt;
Sonntags bin ich mit Patricia und Michael, der im gleichen Unternehmen wie ich ein Praktikum macht, nach Zhouzhuang gefahren, ein altes chinesisches Wasserdorf 1,5h mit dem Bus von Shanghai entfernt. Dort angekommen sind wir auf einem fast menschenleeren Gelaende mit vielen buddhistischen Tempeln ausgekommen. Das war wiedermal etwas ganz anderes, als wir erwartet haben und als es im Reisefuehrer stand, aber es war sehr idyllisch. Irgendwann haben wir den Tempelausgang gefunden und sind dann in dem erwarteten Dorf ausgekommen. Es gab einige Kanaele dort und drum herum gebaut schoene, alte Haeuser. Obwohl dort viele Leute gewohnt haben (meistens Ladenbesitzer) war es leider sehr touristisch und hat mich an einen Weihnachtsmarkt erinnert, da in jedem Haus ein Laden war, der Kunsthandwerk, Schmuck oder Suessigkeiten verkaufte. Die viele chinesischen Reisegruppen mit durch Megaphone erzaehlende Guides und bunten Kappen haben den Eindruck noch verstaerkt. In einigen Laeden gab es echte Perlen (zweiter Wahl) zu Spottpreisen, so dass ich mich gut damit eingedeckt habe ;-). Ansonsten sind wir dort etwas herumgelaufen, haben Fotos gemacht und ziemlich lange nach etwas deftigem zu essen gesucht, das nicht ein vollstaendiges Koerperteil oder ein komplettes Tier war... &lt;br /&gt;
Auf heute Abend freue ich mich schon. Das deutsche Konsulat richtet naemlich im Radisson Hotel einen Umtrunk fuer alle in Shanghai lebenden Landsleute aus (Abendgarderobe ist Pflicht) und Gratisgetraenke und Kanapees auf Staatskosten lasse ich mir natuerlich nicht entgehen ;-)&lt;br /&gt;
Ansonsten bin ich im Moment sehr beschaeftigt damit meine Reise, die in knapp zwei Wochen los geht zu planen. Ich reise 3,5 Wochen quer durch China, Thailand und Dubai!! Mehr dazu gibts demnaechst...</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-13T07:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/meine-national-holidays/">
    <title>Meine National Holidays</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/meine-national-holidays/</link>
    <description>Die letzten Tage waren hier National Holidays und Mid-Autumn Festival, was vier arbeitsfreie Tage plus Wochenende bedeutet hat. Diese Tage nehmen viele Chinesen, wie beispieleweise einige Arbeitskollegen und meine Putzfrauen, zum Anlass Verwandte zu besuchen und zu verreisen. Auch in Shanghai war jede Menge &quot;Landbevoelkerung&quot; unterwegs, die man vor allem waehrend der langen Metrofahrten an verschiedenen Merkmalen leicht erkennen und beobachten konnte. Die Landbevoelkerung hat meistens staerkere Schlitzaugen als die Shanghaier, was besonders lustig aussieht, wenn sie muede sind und die Augen gerade mal 2mm aufhalten koennen. Desweiteren kleiden sich die Shanghaier recht modisch und schick, bis auf, dass die Schuhe meistens nicht zum restlichen Outfit passen. Die typische Kleidung der Landbevoelkerung sieht dagegen billiger und haesslicher aus, als sie in saemtlichen deutschen Kleiderdiscountern erhaeltlich ist, zudem passt sie meistens ueberhaupt nicht zusammen und beisst sich farblich. Besonders beliebt sind an allen Stellen ausgewaschene Jeans, dreckige Schuhe und Hosen und Langarmshirts in undefinierbaren Farben mit Glitzeraufdruck. Es war beeindruckend, wie schlecht man sich kleiden kann. Ausserdem beobachtet die Landbevoelkerung Laowais wie mich immer sehr interessiert in der Metro, vor allem, wenn diese so ungewoehnliche Sachen machen, wie in der Metro zu fruehstuecken...Wir hatten also beim Metrofahren genug Gespraechsthemen und es war sehr lustig, sich vor ihrer Nase ueber die Leute zu unterhalten, denn die wenigsten sprechen hier Deutsch.&lt;br /&gt;
Ich bin ueber die Tage wieder sehr viel unterwegs gewesen und habe viel gesehen. Es kam mir vor, wie ein Staedteurlaub. Patricia und ich haben mit ein paar Leuten, die wir im Studivz kennengelernt haben, stundenlange Wanderungen durch die Shanghaier Innenstadt gemacht. Da Shanghai so riesig ist und ganz verschiedene Viertel direkt nebeneinander liegen, ist das immer noch total spannend. Wir sind von einem sauberen Bankenviertel, mit riesigen, architektonisch besonderen Wolkenkratzern direkt in ein Altstadtviertel gelaufen mit kleinen, alten Haeusern, schmalen Gassen, vielen Strassenverkaeufern, und lauter Leuten, die im Schlafanzug herumliefen. Ein paar hundert Meter weiter, nachdem wir einfach mal quer ueber eine Baustelle gelaufen sind, kam dann ein Viertel im europaeischen Stil des 19ten Jahrhunderts, in dem das Strassenleben eine Mischung aus Bankenviertel und Altstadt ist. Dort hat auf einer kleinen Wiese neben einer kleinen Kirche eine Hochzeit statt gefunden. Die &quot;Tuersteher&quot; dort haben uns neugierige Laowais reingewunken, die Hochzeitsgesellschaft hat dann Fotos von uns mit ihren Kindern gemacht und wir haben zugeguckt, wie die Braut von ihren Brautjungfern betueddelt wurde. Dann sind wir in einem Pyjamageschaeft vorbeigekommen, in dem nur Leute im Pyjama eingekauft haben. Ploetzlich waren wir in einem ehemaligen Altstadtviertel, in dem lauter Szenekneipen und teuere westliche Restaurants waren und kurz darauf in der franzoesischen Konzession mit ihren europaeischen Kleinstadthaeusern und den vielen, kleine Obst und Getraenkelaeden. Und fast ueberall hat man durch die Strassenzuege einen Blick auf die modernen Wolkenkratzer.&lt;br /&gt;
Mir ist dieses Wochenende erst aufgefallen, dass viele Chinesen, vorzugsweise Strassenkehrer, Bauarbeiter (die arbeiten auch waehrend der National Holidays), Hotelportiers und Landbevoelkerung, ihre Pausen in der &quot;Ausharrposition&quot; verbringen. Das ist eine sehr freakige Hockhaltung, bei der die Fuesse auf dem Boden stehen, Ober-und Unterschenkel parallel sind und der Hintern knapp ueber dem Boden schwebt. Der Trick um nicht umzufallen ist die Beine breit aufzustellen. Es ist so lustig ueberall ausharrende Chinesen zu sehen, vor allem, wenn es mehrere nebeneinander sind, die wie die Huehner auf der Stange ausharren...&lt;br /&gt;
Am Montag haben wir einen Ausflug nach Chongming gemacht, die drittgroesste Insel Chinas, die in der Naehe von Shanghai im Yantse-Delta. Wir sind morgens extra frueh aufgebrochen und sind mit der Metro zum Hafen gefahren, um dann doch nur Karten fuer die Mittagsfaehre zu kriegen, weil die frueheren schon ausverkauft waren. In China kann man sowas halt nie planen... Haben uns dann am Hafen und am Yantsestrand umgesehen. Es war zwar ueberhaupt nicht schoen dort, doch die alten, rostigen Schiffe, das zubetonierte Ufer, das braune Wasser und der viele Muell waren doch irgendwie sehenswert. Da es (im Gegensatz zu Deutschland^^) hier immer noch sonnig und angenehm warm ist, haben wir uns auf das Sonnendeck der Faehre gefreut, das wir angesichts der Lichtscheue der Chinesen sicher fuer uns gehabt haetten. Aber natuerlich war das Oberdeck abgeschlossen und stattdessen mussten wir uns auf unsere nummerierten Plaetze im Faehrraum, der aehnlich wie ein Kino mit kleinen Fenstern aufgebaut war, nur dass es statt einer Leimwand einen kleinen Fernseher mit billigen chinesischen Sketchen in schlechter Qualitaet gab. Wie waren (fast) die einzigen Auslaender dort, denn die Insel ist eigentlich kein bekanntes Touristenziel. Daher wussten wir dort erstmal nicht, was wir machen sollten. Wie immer in solchen Situationen haben wir dann die kostenlose Shanghaier Service Hotline fuer Laowais angerufen, die eigentlich ein Uebersetzungsservice ist, einem aber auch sonst alle (dummen) Fragen beantwortet. Total praktisch! Auf deren Empfehlung sind wir in den Dongping National Forest Park gefahren. Dies ist ein ueberteuerter Wald- und Vergnuegungspark, der im groessten (allerdings nicht sehr grossen) kultivierten Wald Ostchinas liegt. Wir haben uns dort Tandems ausgeliehen und sind durch den Wald vorbei an den Vergnuegungsparkattraktionen gefahren. Die mit Abstand lustigste Attraktion war eine in einer Mulde liegende Wiese. Auf der waren zahlreiche Kinder und erwachsene Chinesen ausgestattet mit Skistoecken, Skischuhen, und Rollskiern (die sahen aus wie Panzerketten), die total unkoordiniert den Idiotenhuegel runterrollten und alle 2m fielen und wieder hochschravelten und dabei wieder fielen. War echt der Hammer, ich hab ein Video gemacht...&lt;br /&gt;
Letzten Samstag habe ich mich tagsueber mit meiner Kollegin Penny Ni (die meisten Chinesen hier im Unternehmen haben sich westliche Vornamen gegeben) getroffen. Penny arbeitet am Schreibtisch neben mir und ist ein halbes Jahr aelter als ich. Sie ist in ihren Leben einmal in Suzhou und einmal woanders hier in der Naehe gewesen und war sonst immer nur in Shanghai. Ihre Hobbies sind wie die fast aller Chinesen: Shopping, DVD, TV. Ich war also total gespannt sie zuhause zu besuchen und ihre Eltern kennen zu lernen. Wir haben uns an einer Metrostation in der Naehe der Arbeit getroffen und sind dann gute 20 min mit dem Bus in ein Dorf/Kleinstadt gefahren. Dort mussten wir einmal quer durch die Geschaeftsstrasse mit vielen kleinen Laeden (und einem Feuerwerk) und sind dann in eine Gasse abgebogen, wo ihr kleines, zweistoeckiges Haus war. Das Haus war sehr hell und sauber, nicht aermlich aber dennoch bis auf den Plasmafernseher einfach eingerichtet und wirkte von der Raumaufteilung etwas unstrukturiert. Die Eltern sprechen leider kein Englisch, haben aber einen sehr freundlichen Eindruck gemacht und uns lecker bekocht. Entgegen meiner Befuerchtungen gab es nicht etwas total Ekliges wie Huehnerfuesse oder Schweinsgesicht, sondern Maultaschen mit Gemuese und Hackfleischbaellchen. Pennys Eltern sind einfache Fabrikarbeiter. Sie ist jedoch zur Universitaet gegangen, hat jetzt einen gut bezahlten Job in einem westlichen Unternehmen und studiert neben der Arbeit noch! Im November hat sie ihre Eltern zu einer Reise ueber ein verlaengertes Wochenende nach Beijing eingeladen. Danach sind wir kurz in eine ueberfuellte Mall gefahren und dann habe ich ihr mein Apartment gezeigt, wir haben Schokofondue gemacht und einen Film geguckt, bis sie dann um 8 nach Hause musste. Es war ein schoener Tag; wir haben uns sehr gut unterhalten und viele Gemeinsamkeiten festgestellt, zum Beispiel bei den Ansichten unserer Eltern. &lt;br /&gt;
Ansonsten gab es in den letzten Tagen, vor allem zwischen dem ersten und dritten Oktober, wie schon erwaehnt, jede Menge Feuerwerke. Das laengste, was man von meiner Wohnung aus hoeren aber nicht sehen konnte, dauerte 2,5 Stunden! Jeden Morgen um 9 ging immer schon Boellerei los und hielt bis zehn Uhr abends an. Ich kam mir vor wie im Krieg...Gestern waren wir vor dem Century Park bei einem Feuerwerk (der Eintritt war uns zu ueberteuert). Es hat eine Stunde gedauert und war das spektakulaerste Feuerwerk, das ich je gesehen habe. Es waren wiedermal Menschenmassen, die zugeguckt haben.&lt;br /&gt;
Mein Eindruck von den Chinesen ist nach diesem langen Wochenende, dass viele echt seltsam sind und komsische Angewohnheiten haben, es aber auch einige gibt, die normal sind und dabei noch offener und freundlicher als die Deutschen.</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-07T06:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/noch-mehr-einkaufserlebnisse/">
    <title>Noch mehr Einkaufserlebnisse</title>
    <link>http://laurie.twoday.net/stories/noch-mehr-einkaufserlebnisse/</link>
    <description>Wie versprochen bin ich an der morgentlichen Eiergeschichte dran geblieben und habe jetzt schon dreimal in den Weiten des Carrefours nach den einzeln verkaeuflichen Eiern gesucht, jedoch immer vergebens. Das Einkaufen im Carrefour stellt aber auch immer eine besondere Herausforderung dar, da im Abstand von maximal zwei Wochen saemtliche Regale umgeraeumt werden und ich andauernd die Sachen, die ich kaufen will, suchen muss... Ich vermute, dass es sich dabei um eine ABM fuer die jeweiligen Regalverkaufspersonen handelt, die sonst nur privat telefonieren oder sich mit ihren Kollegen unterhalten. Bei meiner morgentlichen Eiersuche sind sie mir bis jetzt noch nicht sehr hilfreich gewesen, da sie, nachdem ich ihnen in meinem Woerterbuch das Symbol fuer Ei gezeigt habe, alle in verschiedene Richtungen gedeutet haben und ich dort im Gegensatz zu den meisten anderen Supermarktkunden keine Eier gefunden habe...am Ausgang habe ich jedoch eine Reklametafel gesehen, auf der 500g Eier fuer 3,80 Yuan, also 38 Cent, angepriesen werden (ich weiss nur nicht genau, ob das das Angebot ist). Wenn man ein durchschnittliches Eiergewicht von 65g annimmt, kostet ein Ei also etwa 5 Cent. &lt;br /&gt;
Also fuer alle Rentner-Billiger-Nutzer: Wenn man davon ausgeht, dass Eier aus Kaefighaltung in Deutschland im Discounter das doppelte kosten (wenn nicht sogar mehr) und man einen guenstigen Flug nach China 500 Euro bezahlt, dann lohnt sich die Reise ab dem Kauf des 10 001ten Ei ;-) &lt;br /&gt;
Das Eierangebot scheint jedoch an Anziehungskraft verloren zu haben, da die Rentnerschwaerme kleiner geworden sind und das Abwiegen jetzt schneller geht.&lt;br /&gt;
Meine schwedische Freundin Hanna hat mir letztens empfohlen den IKEA in Shanghai zu besichtigen, also bin ich gestern nach der Arbeit mit Alicia dort hingefahren. IKEA Shanghai sieht ganz genau so aus wie IKEA Heerlen! Ich habe saemtliche Artikel, die ich jemals dort gekauft habe, wieder gesehen, was etwas Heimatliches hatte. Das, warum wir eigentlich gekommen waren, haben wir aber nicht gesehen: Chinesen, die in den IKEA-Ausstellungsbetten schlafen! Die Betten dort sahen jedoch auffaellig benutzt aus. Ausserdem scheint IKEA ein aeusserst verruchter Ort zu sein. Obwohl Zaertlichkeiten in der Oeffentlichkeit hier verpoent, wenn auch im Kommen, sind, sassen in den Ausstellungswohnraeumen jede Menge Paerchen, die wie zuhause gekuschelt haben.&lt;br /&gt;
Auf die kommenden Tage bin ich besonders gespannt. Ab morgen sind naemlich National Holidays, was 6 Tage Ferien bedeutet!! Da fast alle Chinesen diese Ferien haben, ist es fast unmoeglich oder unglaublich ueberteuert zu dieser Zeit irgendwohin zu fahren und Urlaub zu machen. Ich bleibe daher in Shanghai und schaue mir die beruechtigten Menschenmassen an, die die Innenstadt besuchen und sich durch die Malls draengeln. Geschaefte haben in dieser konsumfreudigen Stadt schliesslich JEDEN Tag geoeffnet.</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-30T06:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://laurie.twoday.net/stories/wochenende-in-shanghai/">
    <title>Wochenende in Shanghai</title>
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    <description>Jetzt ist die Woche schon wieder um. Und was habe ich so gemacht?&lt;br /&gt;
Vorherige Woche ist meine Mitbewohnerin Alicia gekommen. Sie ist 26 Jahre alt, mit ihrem Philosophiestudium fertig und hat gerade angefangen in Frankfurt zu promovieren. Alicia kommt jeden Sommer nach Shanghai, um ein paar Wochen im gleichen Unternehmen wie ich zu arbeiten. Sie kennt sich entsprechend in der Stadt aus und spricht sogar ein bisschen Chinesisch. Wir verstehen uns gut!&lt;br /&gt;
Seit sie da ist, unternehme ich noch mehr nach der Arbeit. Wir sind ein paar mal shoppen gefahren und auch einmal mit Patricia weg gewesen (nicht so lange weils unter der Woche war...). Die meisten Clubs hier sind sehr stylisch. Wir waren in einem, der oben in einem Wolkenkratzer war, und der eine Fensterfront hatte, durch die man beim Tanzen über die Shanghaier Skyline gucken konnte. Sehr cool ist, dass es hier an verschiedenen Wochentagen für Mädels Gratiscocktails und freien Eintritt in vielen Clubs gibt, ich also inklusive 15 km Taxinachtfahrt keine 3 Euro bezahlt habe :-)&lt;br /&gt;
Dieses Wochenende bin ich mal nicht in eine benachbarte Millionenstadt gefahren, sondern (fast) nur in Shanghai geblieben. Es war auch etwas ruhiger, wahrscheinlich, weil Patricia nicht da war ;-)&lt;br /&gt;
Freitag Abend war ich nach der Arbeit mit meinen Kollegen Tennis spielen und dann waren wir Koreanisch essen. Das habe ich vorher noch nie probiert, ich fand es aber auch nicht so toll,denn es gab nur süße Kürbissuppe und fettiges Fleisch, das vor unseren Augen gebraten wurde und das man zusammen mit muffigen Soßen in Salatblätter eingewickelt hat.&lt;br /&gt;
Am Samstag bin ich wieder mit Hanna hashen gegangen, ein Riesenspaß!! Der Bus hat uns wieder aufs Land in ein Kaff gebracht. Gehalten haben wir gegenüber von einer Metallwerkstatt, in der Gehäuse zusammengeschweißt wurden. Dort wurden so ziemlich gegen alle Standards zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Produktion verstoßen, die ich kenne (und das sind viele). Der viele Dreck, die chaotischen Lagerhaltung und die minimale Sicherheitsausrüstung des Schweißer in Form einer kaputten Schweißmaske haben mich schon beeindruckt und ich sehe dort einen potentiellen Job ;-)^^&lt;br /&gt;
Wir sind dann losgelaufen. Die Route ging wieder mitten durch matschige Reisfelder, eng an Zuchtfischteichen und an armseligen Wohnhütten auf Gemüsefeldern vorbei und über die Hinterhöfe der Bauerndörfer. Wir hatten auch wieder sehr viele Zuschauer. Diesmal waren ein paar sehr gute Läufer dabei und das Wetter war sehr schwül und warm, so dass ich irgendwann nicht mehr mitgekommen bin und für den Rest die Walkerroute genommen habe. Ich habe mich sehr geärgert, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte, um Fotos zu machen...&lt;br /&gt;
Danach wurde dann wieder was getrunken (mitten auf der &quot;Ortsausgangsstraße&quot;...) und wir sind in Shanghai etwas essen gefahren.&lt;br /&gt;
Heute (Sonntag) habe ich mir einige in meinem Reiseführer als Highlights beschriebenen Orte in Shanghai angesehen. Ich war im Shanghai Museum, in dem Tongefäße und andere Kunstgegenstände nach Material und Epoche sortiert ausgestellt waren. Dort wimmelte es (an einem Sonntag!) von Schulkindern und europäischen Touristen...das Museum war ok, vor allem, da es keinen Eintritt gekostet hat, aber man muss es nicht unbedingt gesehen haben. Interessanterweise habe ich mich dort zufällig mit ein paar australischen Rentnern unterhalten, die zwei Lehrer von meiner australischen Schule damals kennen, an die ich mich noch dunkel erinnern kann; wie klein die Welt doch ist...&lt;br /&gt;
Dann bin ich zum berühmten Bund gefahren. Im Moment wird an vielen Stellen in Shanghai gebaut, um die Stadt für die Weltausstellung im Mai 2010 aufzupolieren und so ist es auch am Bund. Es gibt dort eine Straße mit Kolonialbauten, die so auch in London oder Paris stehen könnten und in denen alle möglichen Banken ihre Nierderlassungen haben. Auf der anderen Straßenseite war das Ufer des Huangpu-Flusses wegen der Bauarbeiten verdeckt. Ich hab mich gefragt, was dort gebaut wird und würde auf eine hohe Mauer tippen, die das Ufer des dreckigen, stinkenden, verschmutzten Flusses versteckt, wie es sie hier überall gibt. Außerdem wird wahrscheinlich die vierspurige Straße in eine Sechspurige mit Hochstraße verbreitert und nebendran noch eine ewig lange Shoppingmall gesetzt.^^&lt;br /&gt;
Irgendwann bin ich dann in der Altstadt Shanghais ausgekommen. Diese besteht aus viele kleinen, engen, idyllischen Gassen, in denen Wäsche trocknet, und einem Gewusel aus Leuten. Es gab viele kleine Stände und Geschäfte, in denen man alles mögliche kaufen konnte, zum Beispiel Obst, Gemüse, gekochte Snacks, Getränke, Haushaltswaren... und ganz viele alte Leute saßen vor ihren Häusern und haben sich unterhalten. Ein Straßenzug war ein absolutes Billigeinkaufsparadies, mit Jeans und Schuhen für 7 Euro abwärts. Ich habe mir eine Tasche für 1,20 Euro gekauft.&lt;br /&gt;
Etwas weiter bin ich durch alte Wohngebiete gelaufen, in denen es kaum noch Verkaufsstände, dafür aber labyrinthartige, winzige Gassen (hatte mich tatsächlich eine Weile verlaufen und nicht mehr raus gefunden) und einen guten Blick in Wohnstuben, &quot;Küchen&quot; und &quot;Bäder&quot;. Es gab vereinzelt ein paar schicke Plasmafernsehgeräte und Beamer, ansonsten war es sehr ärmlich. Viele Leute, vor allem ältere, saßen vor ihren Häusern und haben erzählt oder gekocht. Früher gab es in Shanghai sehr viele dieser schönen, traditionellen Viertel, doch in den letzten Jahren sind viele abgerissen worden und durch Hochhäuser und Wohntürme ersetzt worden...&lt;br /&gt;
Besonders lustig fand ich, dass in der Altstadt und in dem Wohnviertel einige Menschen nachmittags um vier in schicken, zweiteiligen Pyjamas herum liefen. Ab und zu sehe ich auch morgens im Carrefour Senioren in diesem Outfit, also scheint es hier wohl normal zu sein...&lt;br /&gt;
Dann bin ich in Richtung Wohnung aufgebrochen und bin bei der katholischen &quot;Kathedrale&quot; auf Empfehlung meines Reiseführers noch aus der Metro ausgestiegen. Die Kirche an sich war im Vergleich zu den berühmten Europäischen nicht so besonders. Umgeben von viel höheren Hochhäusern, von denen das Benachbate einen wahnsinnig kitschigen Tempelbau auf seinem Dach hatte, stellte sie jedoch ein äußerst paradoxes Bild dar.&lt;br /&gt;
Wie ihr seht habe ich heute viel erlebt und werde jetzt müde ins Bett fallen. Ich vermisse euch und das Aachener Kleinstadtleben!!</description>
    <dc:creator>laurainchina</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 laurainchina</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T15:21:00Z</dc:date>
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